Schulhund

Freiwillige Selbstverpflichtung

Im Schulhundweb registrierte Schulhundeführerinnen/Schulen und Mitglieder des ThM e.V. schließen sich der freiwilligen Selbstverpflichtung an. Sie wurde im Fachkreis Schulhunde in Kassel 2007/08 entwickelt.

 

Ausbildunghund

  • Die Ausbildung der Schulhunde erfolgt immer im Team Hund/HundeführerIn, bei der der Hund als „Familienmitglied“ art- und tierschutzgerecht im Haushalt lebt.

 

  • Ein Grundgehorsam auf dem Niveau der Begleithundeprüfung oder des Hundeführerscheins und eine gute Teambildung zwischen Hund und HundeführerIn sind neben bestimmten charakterlichen Eigenschaften Grundvoraussetzung für die spezielle Qualifikation des Hundes.

 

  • Kenntnisse über die Körpersprache bei Hund und Mensch, und das Lernverhalten bei Hunden sind grundlegende Voraussetzungen für einen qualifizierten Einsatz.

 

  • Der/die HundeführerIn nimmt regelmäßig am Austausch zur Hundegestützten Pädagogik in speziellen Weiterbildungen oder mit qualifizierten Vereinen, Hundeschulen, Arbeitskreisen oder Fachleuten zum Thema teil. Dabei ist es wichtig, dass PädagogInnen mit längerer praktischer Erfahrung im Bereich Hupäsch involviert sind.

 

  • Der Umgang mit dem Hund hat liebe- und respektvoll zu erfolgen, eine gute Teambindung muss gegeben sein. Der/die HundeführerIn muss die Kompetenz besitzen, Stress bei sich, den Kindern und dem Tier zu erkennen und muss in der Lage sein, den Hund aus Stress- und Belastungssituationen sofort herauszuholen.

 

 

 

Hygienebestimmungen

  • Gesundheitsattest des Tierarztes, der eine gute Allgemeinverfassung,regelmäßige Entwurmung, vorgeschriebene Impfungen und Ektoparasitenprophylaxe attestiert.

 

  • Der Hund darf keinen Zugang zur Küche erhalten, in der Lebensmittel zubereitet werden.

 

  • Eine Möglichkeit zum Händewaschen muss in der Klasse gegeben sein.

 

  • Ein Desinfektionsmittel und geeignetes Material zur Entfernung von Ausscheidungen muss vorhanden sein.

 

Einsatz

  • Der Einsatz der Schulhunde erfolgt nur im Team Hund/HundeführerIn.

 

  • Die Möglichkeit des selbstständigen Rückzugs des Hundes auf einen eigenen, ungestörten Ruheplatz muss gewährleistet sein.

 

  • Rituale für den Hund und Regeln für die Schüler müssen etabliert werden, um dem Hund Hilfestellungen beim Einsatz zu geben und um Stress zu reduzieren.

 

  • Der Einsatz des Hundes muss entsprechend seiner Bedürfnisse und Voraussetzungen und denen des Pädagogen, der Schüler und der Schule individuell angepasst werden.

 

  • VOR dem ersten Einsatz liegt eine schriftliche Versicherungsbestätigung der Tierhalterhaftpflicht vor, aus der ersichtlich wird, dass die Versicherung über den Einsatz des Hundes in der Einrichtung informiert ist.

 

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Hundediensthund

Jeder Schüler darf sich 1 Woche lang um Layla kümmern.

Deine Aufgaben:

1. Morgens:

  • den Canny öffnen;
  • frisches Wasser einfüllen
  • Türschild anbringen

 2. Zwischendurch:

  • Layla streicheln, bürsten (wenn du willst auch während des Unterrichts, wenn es gerade nicht stört)
  •  mit Layla arbeiten (Belohnungsleckerli nach: z.B. Hockerle, Schlafen, Sitz, Platz, Leckerli auf Nase oder Pfote, Such, Schlangenlinien, Diener, Verstecken, Becherspiel, Apportieren)
  •  darauf achten, dass die Klasse für Layla ruhig genug ist (Lautstärke: Hundeschild)
  •  wenn dir etwas Besonderes auffällt, Frau te Kock mitteilen

 3. Mittags:

  •  10 Minuten vor Unterrichtsschluss: Wassernapf leeren und sauber machen (1 Tropfen Spülmittel, etwas Wasser, mit Papiertüchern auswischen, dann trocknen)

 

  •  Türschild abnehmen

Nicht vergessen:

Nach der Arbeit mit Layla Händewaschen, besonders vor der Pause! (evtl. auch mit Desinfektionsmittel)